Eltern gegen Grundschulempfehlung in Baden-Württemberg

In BW wird eine Grundschulempfehlung ausgesprochen, die besagt, ob ein Kind in die Haupt-, Realschule oder auf das Gymnasium überwechseln kann.

Bei Umfragen sind eine große Mehrzahl der Eltern der Meinung, dass sie fähig sind, dies selbst zu entscheiden. Sie wehren sich gegen eine angebliche Bevormundung.

Im Vorwahlkampfgeplänkel hört man jetzt immer wieder, dass die Regierung eine Erleichterung des Zugangs anstrebt (bisher benötigt man 2,5 in Deutsch und Mathematik für den Zugang ans Gymnasium) oder ganz den Eltern überlässt, welche weiterführende Schule sie für ihre Kinder auswählen möchten.

Ich frage mich, ob sich dies mit unserem dreigliedrigen Schulsystem verträgt oder ob das nicht gleichzeitig dessen Ende einläutet (ohne damit ausdrücken zu wollen, dass ich mit aller Gewalt daran festhalten möchte!). Wäre dies etwa ein weitgehend kostenneutrales Wahlkampfgeschenk?

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