BW: Ist die neu zu schaffende Gemeinschaftsschule gleichwertig mit dem Gymnasium?

Die Zielsetzung der neuen Landesregierung in BW ist die Schaffung einer Gemeinschaftsschule. In der Sekundarstufe I sollen dort unter anderen auch die gleichen Ziele verfolgt werden, die das Gymnasium hat. Dadurch soll der Übergang in die Sekundarstufe II reibungslos möglich sein.

Die Lehrerausbildung für die Sekundarstufe I des Gymnasiums verbleibt aber weiterhin an der Universität, die der Gemeinschaftsschule an der Pädagogischen Hochschule. Warum benötigen wir aber für gleiche Tätigkeiten zwei unterschiedliche Ausbildungen? Warum wehrt sich der Philologenverband (Interessenverband der Gymnasien) so vehement gegen eine einheitliche Sekundarstufen I Lehrer-Ausbildung?

Warum benötigen wir überhaupt noch das Gymnasium für die Sekundarstufen I Schüler? Alle Schüler könnten doch optimal an der Gemeinschaftsschule gefördert werden? Gleichzeitig könnte aufgrund größerer Schülerzahlen ein besser ausdifferenziertes Angebot für verschiedene Interessen und Leistungsfähigkeiten geschaffen werden.

Oder bleibt doch das Gymnasium die Schule für die Elite und wird die Gemeinschaftsschule die Restschule?

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