Umgang mit Waffen: USA und Deutschland diametral entgegengesetzt!

Nach den Anschlägen auf Schulen in den USA wird ganz anders reagiert als in Deutschland:
Schulen werden zu Sicherheitstrakten mit Eingangsschleusen, es wird vorgeschlagen Lehrer zu bewaffnen, sie sollen bei ernsthaften Bedrohungen vor den Schülern zur Waffe greifen. In Deutschland hingegen wird privater Waffenbesitz nahezu unmöglich gemacht. Selbst wenn sie sicher im Safe verwahrt werden, so werden die Besitzer teilweise so unter Druck gesetzt, dass sie die Waffen freiwillig abgeben. Beispielsweise müssen sie sich verpflichten, eine Sperre in die Waffe einbauen zu lassen, was ungleich teurer ist, als die Waffe selbst.

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Ein Gedanke zu “Umgang mit Waffen: USA und Deutschland diametral entgegengesetzt!”

  1. Sie sehen sich selbst als Werbetreibende für die Rechte des Einzelnen. In der Öffentlichkeit Waffen zu tragen, das sei doch nur Selbstverteidigung – und durchaus ein Zeichen für wirklich nette Menschen. Am Wochenende ist in San Francisco eine Gruppe bewaffneter Männer (und Frauen) am Strand ausgeschwärmt. Diese Menschen wollten nicht Angst und Schrecken verbreiten, nein, sie räumten den Müll weg und suchten das Gespräch mit den Strandbesuchern. Robert Montgomery, einer der Aktivisten, sagte dem San Francisco Chronicle : „Es sind nicht nur Kriminelle, die Waffen tragen.“ Im Gegenteil, die bösen Buben würden ja ihre Waffen gar nicht offen zeigen. Seit letzter Woche ist nämlich das offene Tragen von Waffen in Kalifornien erlaubt. In anderen Bundesstaaten gilt die Erlaubnis schon lange. In Kalifornien müssen die Waffen zwar ungeladen getragen und die Munition darf nicht direkt an der Waffe transportiert werden. Aber manch ein Aktivist erklärt auf Nachfrage stolz, dass er in zwei Sekunden die Pistole schussbereit hat. Für besondere Aufregung sorgen diese Aktionen in den Filialen der Café-Kette Starbucks . Denn die Demonstranten tauchen in großen und kleinen Gruppen gerne auch in Läden, Cafés und Fast-Food-Ketten auf. Viele Ladenbesitzer wehren sich dagegen. Denn auch in den Bundesstaaten, die von den Aktivisten “ open carry states“ genannt werden, darf ein Laden- oder Restaurantbesitzer entscheiden, dass er Gäste nicht bedient, die barfuß oder in Badehose erscheinen. Also kann er seinen Laden auch zur waffenfreien Zone erklären. Die gesetzestreuen Waffenträger fühlen sich dort diskriminiert.

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