Lüchow – eine realistische alternative Lebensform

Nördlich der Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte sind manche Dörfer beinahe ausgestorben. So war es auch mit Lüchow, nur noch 4 Einwohner lebten in diesem Weiler. Bis ein Architekt sich entschloss, sich dort häuslich niederzulassen. Auf die nicht vorhandene Infrastruktur wollte er nicht einfach verzichten, sondern er beschloss sie sich zusammen mit anderen Mitstreitern selbst zu erschaffen. Im Zentrum stand der Bau einer Schule. Diese Einrichtung machte es auch für andere interessant, sich dort niederzulassen. Immer mehr Einrichtungen entstanden, die eine lange Fahrt in die nächste Stadt überflüssig machten: ein Dorfladen, fliegende Händler, eine Gemeinschaftshalle und vieles mehr.
Nach 5 Jahren wurde die vom Kultusministerium genehmigt Schule abrupt geschlossen. Laut Meinung von Johannes Liess widersprach sie dem zentralistischen Gedanken von Schulpolitik in Mecklenburg Vorpommern. Interessanterweise ließ sich ihr ganzheitlicher Ansatz in der übersichtlichen und klug gestalteten Dorfstruktur ideal verwirklichen.
Aber der Architekt lässt sich nicht beirren .
Er schreibt ein Buch über seine Erfahrungen (‚artgerecht leben‘) und kämpft weiter für seine Ziele.

Hier eines seiner letzten Interviews:
http://mobil.derstandard.at/1369361566303/Johannes-Liess-Der-Herr-der-Doerfer

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