Politischer Aschermittwoch in Biberach

Wie jedes Jahr seit nunmehr 20 Jahren veranstalten die GRÜNEN ihren württembergischen Aschermittwoch in Biberach. Immer sind namhafte Landespolitiker und auch einige Bundespolitiker präsent.
Im Mittelpunkt stand auch dieses Jahr wieder der Auftritt des einzigen deutschen grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Es wird deutlich, dass er sich großer Beliebtheit auch über die Parteigrenzen hinweg erfreut. Seine Rede ist weitgehend frei von Polemik gegenüber anderen Parteien, voller Beispiele aus dem täglichen Leben und trotzdem mit einer Portion Tiefgang.
Angenehm ist, dass er sich nur schwerlich in eine Schublade einordnen lässt. So hat er durchaus auch lobende Worte für den politischen Gegner übrig (bspw. Angela Merkel) und wichtige Botschaften über die Landesgrenzen hinweg.
Europa muss stärker von einem Wirtschaftsinteressenverband zu einer Wertegemeinschaft werden, andere Religionsgemeinschaften dürfen wohl kritisiert, müssen aber nicht bis aufs Messer gereizt werden, vor allem wenn man weiß, was die eine oder andere Religion für deren Anhänger bedeutet.
Die Wirtschaft wird nicht in eine reaktionäre Ecke gestellt. Ihr Wert wird deutlich, wenn sie die Umweltvorgaben der Politik umsetzen. Ihre Wettbewerbsfähigkeit wird vergrößert, indem sie die Forschung vorantreibt und neue Produkte entwickelt, die der Umwelt zugute kommen können.
‚Der Ministerpräsident in Baden-Württemberg fährt nun mal einen Daimler!‘ Der Schadstoffausstoß seines neuen Mercedes Dienstwagens beträgt nur noch ein Fünftel von dem seines Vorgängers.

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