Schulalltag – wo sehen Schüler Schwierigkeiten?

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So manche Schuleingangssituation …

Für die Schüler auch einer höheren Schule läuft nicht immer alles rund. Oft ist weniger das System oder die Unterrichtsform, sondern die Durchführung mit Ecken und Kanten behaftet.
Manchmal ist die Schulwirklichkeit  für die Schüler zu wenig transparent und erscheint willkürlich.

Diese mangelnde Transparenz bezieht sich vor allem auf das scheinbar Sebstverständliche.

Hier einige Beispiele:

  •  Klassenarbeiten werden kurzfristig verschoben ohne für die Schüler ersichtlichen Grund
  • Arbeitsanweisungen sind zu schwammig oder unklar
  • Die Wörterarbeit bezieht sich nicht auf die ausdrücklich zu lernenden Wörter
  •  Es kommen doch Aufgaben im Test, die sich auf Stoff, der ausdrücklich nicht zu lernen war, beziehen
  •  Vom Lehrer diktierte Aufschriebe sind wenig klar und ihnen fehlt evtl ein Bezug
  • Wissen wird abgefragt, welches versehentlich noch nicht behandelt worden war (  vielleicht hatte es der Lehrer in der Parallelklasse durchgenommen)

Diese Liste könnte noch weitergeführt werden. Es soll auch hier keine Lehrerschelte betrieben werden, genausogut könnte eine Mängelliste über Schüler und Eltern erstellt werden.

Trotzdem wäre es wichtig, bevor man über die notwendigen großen Schulveränderungen spricht, auch mal klein anzufangen.

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3 Gedanken zu „Schulalltag – wo sehen Schüler Schwierigkeiten?“

  1. Ich selbst mache das Abi im Zweiten Bildungsweg und da kümmert es kaum jemand was los ist, dass wir zu wenig Lehrer haben und deswegen gezwungen sind als ganze Klasse die gleichen Leistungskurse zu belegen und für mich und knapp die Hälfte meiner Klasse ist das der Tod. Wir konnten nicht einmal wählen, sondern wurden einfach rein gesteckt.

  2. Auch ich befinde mich gerade in der 12. Klasse, schreibe bald das Abitur und muss leider sagen, dass die von dir aufgelisteten Mängel leider keine Ausnahmen sind. Wir bekommen z.B. in Sozialkunde oft Definitionen und Grafiken vorgelegt, welche unser Lehrer nicht einmal bei sehr konkretem Nachfragen beantworten kann. Ehrlich gesagt finde ich es auch ein Unding, dass manche Lehrer die Erarbeitung eines halben Stoffgebietes von Montag zu Donnerstag als Hausaufgabe fordern, es selbst aber nicht schaffen Arbeiten innerhalb von 2 Wochen zu kontrollieren.
    Ich will nicht sagen, dass die Schüler überfordert sind, aber es kommt immer mehr dazu, dass Prioritäten gesetzt und einige Hausaufgaben nicht gemacht werden, damit solche, die Notenrelevant sind, geschafft werden.
    Letztendlich stellt sich mir die Frage, wer davon profitieren soll. Die Lehrer sind doch auch nicht an schlechten Noten im Kurs interessiert und sagen doch ebenso oft, dass sie überfordert seien. Warum kann dann nicht auch etwas öfter auf uns Rücksicht genommen werden?

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