Gibt es den perfekten Blog Beitrag?

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Eigene und gelesene Blogbeiträge hinterlassen nach dem Lesen manchmal einen richtig frischen, aber oft auch einen fahlen Eindruck.

Aufgrund der Fülle des Angebotes betreibe ich aber selten Ursachenforschung, sondern jage oft einfach zum nächsten Beitrag.

Was macht aber nun einen guten Blogeintrag wirklich aus?

Auch das Netz selber bietet hierzu qualitative und weniger qualitative Ratschläge.

Habe mal versucht, einige für mich plausible Punkte herauszufiltern.
Vielleicht als Abhakliste für meine nächsten Beiträge.

Punkte mehr formaler Art:
– Beitrag nicht zu lang
– Kurze Sätze
– Strukturiert (Absätze, Zwischenüberschriften)

Inhaltliche Punkte:
– Mehrwert für den Leser?
– machen Überschriften neugierig?
– Interessanter Einstieg?
– sind die Inhalte so noch nicht dargestellt worden?
– wird der Leser zu eigenem Handeln aufgefordert? Link, Umfragen, Kommentar.

 

Bild:    pixabay.com.

 

 

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9 Gedanken zu „Gibt es den perfekten Blog Beitrag?“

  1. Meine nunmehr neunjährige BLOGGERARBEIT soll m. E.
    + Einblicke vermitteln in meine persönliche geistige Arbeit einschl. der Erfolge und Misserfolge
    + mit meinen Tagebuchnotizen und Gedankenspielen zum Nachdenken herausfordern,
    so jemand gefordert werden möchte
    + mit meinen QuerdenkerRätseln Spass bereiten
    + mit meinen Reiseberichten andere teilhaben lassen an meinem Erlebten
    u. a. m.

  2. Hat dies auf haluise rebloggt und kommentierte:
    schreibe ich für andere, ruhm eitelkeit ?
    schreib ich für mich, als mein tagebuch u.ä. , meine AUTHENTIZITÄT?
    schreibe ich als schriftstellerIn um des werkes willen, das entstehen will ?

  3. Ich möchte mich haluise anschließen: aus meiner Sicht kommt es darauf an, was man mit seinem Blog bezweckt. Für das Ziel, andere zu erreichen, sind die genannten Punkte sicher richtig. Will man Käufer für seine eigenen Werke finden, wird das wohl aber nur der Mindestmaßstab sein.
    Allen einen netten Sonntag.

    1. Danke für die Ergänzung.
      Natürlich müsste man noch mehr in die Tiefe gehen. Aber ich will nicht jeden Beitrag profunde gegenchecken. Dies ist eben für mich was für die Schnelle …
      Und wenn ich einen Blog öffentlich mache, so möchte ich doch wohl auch andere erreichen.

      1. Naja, und wenn man zu sehr ins Detail geht oder alle Nebenstränge mit einschließt, dann wird es wieder zu lang.
        Und ja, in gewisser Weise möchte man jemanden erreichen, sonst muss man es nicht öffentlich machen. Aber ich habe schon manches Mal überlegt, ob ich etwas nicht anders schreiben soll, damit es für Andere attraktiver wird. Und hier hängt es dann tatsächlich vom Ziel ab. Wenn ich authentisch schreiben will, sollte ich mir eben nicht von meinem Ego reinreden lassen, auch wenn es dem Einen oder Anderen nicht gefällt. Wer aber Authentisches lesen will, wird sich vielleicht auch von einem weniger „guten“ Beitrag nicht abschrecken lassen.
        Wie immer: 1001 Aspekte, 1001 Argumente, 1001 Meinungen. Ich habe Spaß an diesem Austausch :-).

      2. Mir gefallen deine ausführlichen Überlegungen. Man kann aber meiner Meinung nach solchen formalen und inhaltlichen Kriterien folgen ohne gleich an Authentizität zu verlieren. Ansonsten könnte man auch der Gefahr unterliegen nicht selbstkritisch zu bleiben und sich verbessern zu wollen.

      3. Da hast Du völlig recht. Man KANN. Ich wollte nur hinterfragen, ob man immer MUSS. Die Anregung, dass es dann möglicherweise an selbstkritischer Reflexion fehlt, finde ich interessant. Beim nächsten Mal werde ich versuchen, daran zu denken und darüber nachzudenken.

      4. Um Gottes Willen auf keinen Fall ein Muss! Ich wollte damit niemanden drangsalieren. Vorrangig war dies für mich auch eine Art Selbstreflexion.

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