Sich auf den Wandel einstellen

Gesellschaftlicher Wandel, technologischer Wandel, Wandel der Normen und wirtschaftlicher Gegebenheiten.

Wandel zeigt sich auf allen Gebieten, bedingt sich gegenseitig und nimmt an Tempo immer mehr zu.

Beispiel aus der Economy:
Laut Rifkin führen immer weiter sinkende Produktionskosten zu einer immer geringeren Wertigkeit vieler Dinge. Scheinbar unumstößliche Wirtschaftsmodelle geraten ins Wanken. Share Economy rückt mehr ins Rampenlicht.

Wie begegnen wir diesen rasanten Veränderungen. Wie können wir sie vor allem auch emotional verarbeiten und uns neu positionieren?

Neulich stieß ich mal wieder auf eine alte Kurzgeschichte aus meiner Studienzeit.
‚Evelin‘ von James Joyce. Aus der Sammlung „Dubliners‘. Geschrieben anfangs des letzten Jahrhunderts.
Hier bietet sich einem Mädchen der Ausbruch aus der geborgenen aber stickigen und einengenden damaligen irischen Lebenswelt.
Ihre inneren Kämpfe und Gedanken werden trefflich zur Sprache gebracht (Stream of consciousness). Ihr bietet sich die Möglichkeit, das sie lähmende und triste Leben zugunsten eines freieren ehrlicheren hinter sich zu lassen. Alles spricht für den Wandel.
Und doch bringt sie es aufgrund emotionaler Bindungen letztlich nicht fertig diesen Schritt zu wagen.

Interessant, wie ‚modern‘ die ‚klassischen‘ Schriftsteller heute immer noch sind und ähnliche Probleme auf anderer Ebene immer wieder neu entstehen.

Hier der Link zur wirklich empfehlenswerten Kurzgeschichte (allerdings auf Englisch)

https://g.co/kgs/NmQb9a

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