Namibia – von Halali im Etoscha Park zur Gaubh Guestfarm bei Otavi

Schon um kurz nach sieben verlassen wir das Halali Camp durch das bereits geöffnete Tor und folgen der Route in Richtung Osteingang.

Bedauernderweise hatten wir bei der großen Tour keinen einzigen der Elefanten zu Gesicht bekommen. Lediglich registriert , dass sie noch vor Kurzem anwesend waren. Riesige Kothaufen, herausgerissene Äste und ganze Bäume. Das Ganze auch noch großflächig.

Vor allem die Jugend vermisste deren Anblick in freier Wildbahn schmerzlich.

Und als hätten jene ihr Flehen erhört, entdeckten sie ganz am Horizont zwei der Dickleiber. Man muss oft ganz sorgfältig die Landschaft ’scannen‘ um die Tiere vor dem nahezu in gleichen Farbtönen erscheinenden Hintergrund erkennen zu können. Zudem kommt der Staub und die diesige Wetterlage.

Dann zeigte sich einer noch nahe der Piste. Und kurz vor der Ausfahrt erschien der Letzte wie zum Abschied.

17 km vor der Ausfahrt beeindruckte noch ein altes wieder renoviertes deutsches Fort mit bewegter Geschichte. Namutoni war einst  nördlichster Vorposten der deutschen Schutzmacht. Von hier mussten vor 100 Jahren die letzten ausharrenden deutschen Soldaten flüchten.

Vom nächsten Quartier hatten wir nicht viel erwartet. Es sollte auch lediglich als Zwischstopp auf unsere Rückfahrt nach Windhook dienen. Wir ärgerten uns, dass wir seinetwegen einen rumpeligen Schotterpistenumweg von über 20 km in Kauf nehmen mussten.

Doch wir hatten uns gründlich getäuscht.

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