Biedermann und die Brandstifter

Ein Theaterstück von Max Frisch aus dem Jahre 1958.

Biedermann ein ‚Vertreter der Spießigkeit und der Doppelmoral‘ mit allzeit schlechtem Gewissen gewährt einem Unbekannten ‚aus dem Wunsch heraus nicht wie ein Unmensch zu wirken‘ Asyl in seinem Haus auf dem Dachboden. Er hört nicht auf warnende Stimmen, die vor drohendem Unheil warnen. Selbst als die sich anbahnende Brandstiftung in seinem Haus immer offensichtlicher wird, verdrängt er und rennt damit sehenden Auges in die Katastophe.

Wenn ein älteres Theaterstück heutzutage wieder auf den Bühnen zu Ehren kommt, so wird oft ein Bezug zur momentanen gesellschaftlichen Situation geschlagen entweder direkt vom Regisseur, von den Zeitungsleuten oder auch vom Publikum. Dies mag berechtigt oder weniger berechtigt sein.

In letzter Zeit habe ich das Stück auf keinem deutschen Theater Spielplan entdecken können. Woran mags wohl liegen?

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3 Gedanken zu „Biedermann und die Brandstifter“

  1. Mit Sicherheit ein wichtiges Thema und definitiv ein gutes Stück.
    Wahrscheinlich bin ich älter als mir lieb ist 😉 Ich habe es im Bauhaus-Theater in Dessau gesehen – oh, oh. War aber sehr beeindruckend.

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