Aufbruchsstimmung in Sachen Digitalisierung an Deutschlands Schulen?

 

Bild: Pixabay

Vor wenigen Jahren noch stieß ich auf mächtigen Gegenwind, wenn ich in der Schule digitale Medien einführte und in den Unterricht zu integrieren versuchte.

Weniger die Schüler und Schülerinnen als Eltern und viele andere Kollegen begegneten der Nutzung einer Lernplattform (in meinem Falle war es Moodle) und dem Einsatz von Lernprogrammen für den Sprachunterricht mit teilweise großem Misstrauen oder Ablehnung. Ich empfand mich manchmal sogar als Schulordnungsunterwanderer wenn ich das absolute Handy- bzw. Smartphone Verbot missachtete  und den Schülern erlaubte bspw. einen Tafelanschrieb für die Wiederholung  zuhause  abzufotografieren.

Christian Keese schildert in seinem Buch Silikon Germany, dass in China und im Silikon Valley bereits kleine Kinder Programmieren lernen. In Deutschland hingegen berichten  viele Gymnasiasten, dass sie sich  am PC vorrangig mit Anwendungen beschäftigen würden (PowerPoint oder Schreibprogramme), dass wenig oder gar kein Programmieren stattfindet, dafür mehr über die Gefahren des PCs gesprochen würde.

Deutschland als Export und Hochtechnologieland, so führt er weiter aus, müsse geradezu die Jugendlichen für Natur und Technik begeistern um den immer größeren Herausforderungen im Bereich Digitalisierung begegnen zu können.

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2 Gedanken zu „Aufbruchsstimmung in Sachen Digitalisierung an Deutschlands Schulen?“

  1. Wir haben im Informatikunterricht damals kleine Computerroboter programmiert. Bin allerdings nie so ganz dahintergestiegen 😁

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