‚Zucker ist heute gefährlicher als Schießpulver‘, Unterernährung oder Terrorismus

Bild: Pixabay

2012 starben weltweit 56 Millionen Menschen.

Unwillkürlich denkt man hierbei an die möglichen Ursachen. Meist fallen einem dann sofort Hunger, Kriege und Unterernährung ein. Oder auch Krankheiten oder Seuchen. In den letzten Jahren kam noch der Terrorismus hinzu.

Liegen wir hierbei richtig? – Weit gefehlt! 

Opfer des Terrorismus sind 2010 ganz hinten auf der Skala zu finden: 7679 Opfer, vor allem in Entwicklungsländern.

Kriegerische Auseinandersetzungen: 120000 Opfer.

Selbstmord: 800000 (2012)

Hunger/Unterernährung: 1 Million (2010) Todesfälle
Todesfälle aufgrund von Diabetes: 1, 2 Millionen (entspricht ungefähr der Zahl der Verkehrstoten)
2014 waren 2,1 Milliarden Menschen übergewichtig. Gründe sind vor allem Zucker und Fastfood. Im Jahr 2030 wird damit gerechnet, dass mehr als die Hälfte der Menschheit Übergewicht hat. Wohingegen ’nur‘ 850 Millionen 2014 an Unterernährung litten.

Die Zahlen sind dem äußerst lesenswerten Buch Homo Deus (Harari) entnommen.

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3 Gedanken zu „‚Zucker ist heute gefährlicher als Schießpulver‘, Unterernährung oder Terrorismus“

  1. Wie bei allen Genuss- und Lebensmitteln: Die Dosis macht das Gift. Nicht der Zucker als solches ist die Gefahr, sondern die Maßlosigkeit des direkten Konsums sowie „Zuckerverstecke“ wie Fertigmahlzeiten und gewisse Getränke. Mehr Bewusstsein für Ernährung ab der Schule zu schaffen und die Wiederentdeckung dessen, was der eigene Körper zu welchen Zeiten wirklich braucht, könnte viel bewirken.

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