Warum ist Bloggen heute so verbreitet? – ein Erklärungsansatz

Bild: Pixabay

Der Humanismus besagte, dass ’sich Erfahrungen in unserem Inneren vollziehen‘ , was dann wieder zu einer Sinngebung für uns und für das ganze Universum führt.

Der Dataist hingegen nimmt an, dass ‚Erfahrungen  wertlos sind, wenn man sie nicht mit anderen teilt‘. Angesichts der Menge von Daten können wir gar nicht mehr selbst zu einer Sinngebung gelangen, sondern müssen dies dem großen Datenstrom, den Algorithmen überlassen. Wir können nur klitzeklein zu deren Bereicherung beitragen,‘ indem wir unsere Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist eine Frage des Überlebens. Wir müssen uns selbst und dem System beweisen, dass wir noch einen Wert haben.‘

Harari (Homo Deus) stellt damit eine Denkrichtung vor, die immer mehr an Bedeutung gewinnt. Meiner Ansicht nach ein interessanter Ansatz über den man zumindest nachdenken kann.

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3 Gedanken zu „Warum ist Bloggen heute so verbreitet? – ein Erklärungsansatz“

    1. Sicher, nehme ich auch an oder hoffe es zumindest. Aber die dataistische Denkweise ist schon interessant wenn auch nicht gerade sympathisch.

  1. Bloggen ist für viele eine Befassung mit sich selbst. Dies öffentlich zu tun hat u. a. dem Nebeneffekt, dass man es vielleicht regelmäßiger tut. In diesem Sinne denke, trägt es dazu bei, weniger schnell verrückt zu werden. Hierin stimme ich PachT zu.

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