E Mobile – der wahre Horror?

Wenn man über praktische Erfahrungen mit E Mobilen liest, so sind dies meist Berichte, die beweisen wollen, dass es mit dieser neuen Technologie nicht weit her ist. Sie scheint zu teuer, zu wenig ausgereift oder überhaupt ein ideologischer Irrweg zu sein.

Nicht ins gleiche Horn bläst ein Reporter, der über einige Wochen einfach mal so ein neues Gefährt auf seine Alltagstauglichkeit überprüfte.

Viele Dinge sind selbst für ihn überraschend positiv: Fahrverhalten, weniger aggressives Fahren, leichte Parkmöglichkeiten, ruhiges Fahren, preisgünstig und eine gute Beschleunigung um nur einige zu nennen.

Die negativen Faktoren sind überraschenderweise weniger im technischen Bereich zu finden, sondern eher in mangelnden gesetzlichen Vorgaben. Dies bezieht sich vor allem auf das Problem des Ladens. Hier sind die unterschiedlichen Systeme einfach chaotisch und kaum kompatibel. Warum kann hier nicht die gleiche Regelung gelten wie im herkömmlichen Strommarkt? Ich kann mir überall den von mir favorisierten Stromanbieter wählen. Einen DIN Stecker dazu anzubieten wäre wohl ebenfalls leicht zu realisieren.

Sein Resumee:

‚Mein Eindruck: E-Mobile sind alltagstauglich und damit auf dem Weg raus aus der Zweitwagen-Nische, in der bislang vor allem solvente Idealisten zu den Käufern zählten. Nach meiner Zeit im Elektroauto habe ich deutlich weniger Bedenken und Vorurteile gegenüber den Stromern. Die E-Mobilität funktioniert längst nicht so schlecht, wie es oft den Eindruck erwecken mag.‘

http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/elektroauto-renault-zoe-im-alltagstest-a-1156104.html

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Ein Gedanke zu “E Mobile – der wahre Horror?”

  1. Ich denke auch nicht, dass die Fahrzeuge ihrer eigentlichen Funktion nicht gerecht werden. Meine Bedenken gehen in eine andere Richtung. Erstens stört mich der dadurch herbeigeführte Mehrbedarf an Strom, der m. E. eine Alibifunktion gegen die Abschaltung von Atomkraftwerken bietet. Solange Strom noch aus Kohlekraftwerken und Atomkraft kommt, werde ich mich dem E-Auto verweigern. Hier werden neue unerwünschte Abhängigkeiten geschaffen. Ich erachte die Weiterentwicklung eines mit Wasserstoff betriebenen Autos als sehr viel sinnvoller und ehrlicher.
    Zweitens stört mich die Umweltbilanz bei der Herstellung – besonders der „Batterien“ – ganz gewaltig. Meine Skepsis nur aufgrund von Logik plus Gefühl wurde vor kurzem bestätigt.
    Mich stört bei der allgemeinen Darstellung immer wieder die kurzsichtige Betrachtung ohne Einbeziehung aller Folgen.

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