Kuri kura – oder was so ganz anders in Australia ist (Augenmerk: Vogelwelt)

Akustisch betrachtet sind es einige prägnante Vogelstimmen, die da sehr dominant und lautstark bereits am frühen Morgen zu hören sind. Dies natürlich besonders wenn man im Baumhaus im Regenwald nächtigt. Aber selbst in der Großstadt hört man sie eigentlich immer.

Jetzt wieder zurück, vermisse ich sie richtig. Die bekannteste ist das Kuri kura oder auch der dunkle schrille Pfiff der weißen Kakadoos, wenn sie in voller Größe vorbeifliegen und in einem Baumwipfel landen. Die bunten kleinen Papageis meist zu finden in Bäumen mit kleinen orangenen Beeren erinnern am meisten an unsere Spatzen. Sie treten immer in Rudeln auf, behaken sich und machen einen großen Lärm.

Besonders neugierig: der Brushturkey ist immer zur Stelle. Er baut riesige Erdhaufen, um für seine Eier die richtige Temperatur im Innern zu gewährleisten.

binchicken

Eigentlich für uns ein ganz interessanter Vogel. Mit dem gebogenen Schnabel zieht er geschickt die Nahrung aus dem Boden. Für Australier ist er eher eine Plage. Er ist überhaupt nicht scheu, wühlt in Abfalleimern, hinterlässt ein Chaos und beim Imbiss im Park muss man auf der Hut sein, dass er einem den Bissen nicht aus der Hand schnappt. Deshalb ist er auch unter dem Namen Binchicken (Abfall-Hühnchen) bekannt.

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