5. Etappe: Mit dem Rad nach Amsterdam

Die große Rheinschleife müssen wir uns aus Zeitgründen ersparen. Wir fahren wieder über Land von Neuss, Karst, Meerbusch, Krefeld

Dieser Wagen erdreistete sich uns zu überholen

Interessant: Boxen zum Einschließen der Räder. Anschließend kann es mit der Straßenbahn weitergehen

nach Geldern einer hübschen Kleinstadt mit ansprechendem Ortskern und Marktplatz.

Alle Arten von Läden sind vorhanden, wenn auch im Kleinformat. Dafür fehlen die großen öden Autoparkplätze. Klinker und Kopfsteinpflaster wirken menschenfreundlich und wir Langzeitradler werden oft freundlich gegrüßt.

Wir haben uns für heute Nacht in einem landwirtschaftlichen Gehöft mit Fremdenzimmern eingemietet. Weitab von Ortschaften, erreichbar über lange schnurgerade Wege an riesigen Feldern und Weiden entlang mit neugierigem Fleckvieh, vereinzelt Angusrindern und kommunikationsfreudigen Pferden und Fohlen.

Natur pur, oft kein Mensch weit und breit nur weitläufige Ebenen. Links, rechts geradeaus – ohne Navi Komoot wären wir wohl heute noch unterwegs.

An unserer Unterkunft wären wir beinahe vorbeigefahren. Nur ein unmerkliches Schildchen zeigte an: Bossenhof.

Super Quartier, super preiswert, nur zur lauschigen nächsten Landgaststätte mit Garten waren es nochmals 4 km.

Dass die Landschaft oben an der holländischen Grenze so großflächig und schön ist, war mir bis dahin nicht bewußt.

Tatsächlich: wieder sind wir heute weit über 100 km gefahren.

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