Empörung über technologische Veränderungen

Wenn sich Menschen aufgrund technischer Entwicklungen verändern müssen, so herrscht oft ein Zetern und Wehklagen. Das Szenarium von hilflosen der bedrohenden Technik ausgelieferten Menschen wird beschworen und die zukünftigen Zustände werden beklagt. Auf keinen Fall können sich anscheinend bestimmte Bevölkerunsgruppen aufgrund ihres Alters oder irgendwelcher Gebrechen darauf einlassen.

Das war früher übrigens auch nicht anders. Aus den sechziger Jahren erzählte mir mein Vater von der Umstellung zur bargeldlosen Auszahlung der Gehälter. Dies wurde von vielen als riesige Katastrophe gesehen, welche das künftige Leben praktisch unbewältigbar machte. Man müsste sich ein Girokonto besorgen, sein Geld in die dunklen Mächte der Banken legen und sich auch noch in bargeldlosem Zahlungsverkehr weiterbilden. Erst als die Behörde rigoros verkündete, dass keiner verpflichtet sei, diesen Weg zu gehen, es aber schlicht dann eben zu keiner Gehaltsauszahlung komme, verstummten allmählich die Proteste.

Sicher sind nicht alle Neuerungen optimal und bergen auch Gefahren. Für mich sind aber die meisten technischen Neuerungen hilfreich und interessant. Die in den letzten Jahren bedeutendste war wohl das Smartphone.

Jugendliche setzen Smartphones nicht nur zum Spielen ein, sondern vernetzen sich prima mit anderen, lernen ihre Wörter damit und benutzen sie als Nachschlagewerk.

BikeApps ermöglichen faszinierende Radtouren, Klaviernoten können auf die Schnelle sogar meist kostenfrei besorgt werden, Fahrkarten und Reservierungen hat man ganz schnell zur Hand. Ganz prima finde ich auch das problemlose Smartphonephoto. Diese Beispiele ließen sich noch fast unendlich fortführen.

Ich möchte Befürchtungen und Ängste sicher nicht einfach unter den Tisch kehren, glaube aber, dass sich manche einfach dahinter verstecken, um sich nicht neu orientieren oder tradierte Einstellungen neu überdenken zu müssen.

Aber macht nicht gerade das unser Leben interessant (und hält uns jung)?

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Saudi Arabien, Iran Konflikt

Ich finde, es ist ganz schön kompliziert, sich auch hier einen Überblick zu verschaffen. Man bekommt viel Detail Wissen zugetragen und kann sich schlecht orientieren.

Wenn man eine Grund Struktur hat, fällt es meiner Ansicht nach leichter, neues Wissen einzuordnen und auch einzuschätzen.

Habe ich aber einen Artikel gelesen, so stelle ich oft fest, vor allem wenn ich in Eile war, dass ich die viele Information darin gar nicht richtig verarbeitet habe.

Man müsste sich also immer wieder selbst kontrollieren, ob die wichtigste Infos hängen geblieben sind und ob sie auch einigermaßen strukturiert im Kopf abgespeichert wurden.

Ähnlich wie beim Programmierten Lernen habe ich mal ein paar Infoblöcke zusammengestellt. Mal sind es ein paar Sätze, meist aber einfach Grafiken und Schlagwörter, so wie sie auch in einer Powerpoint Präsentation vorkommen könnten.

Die Infos sind was den Inhalt und die Darstellung angeht sicher verbesserungsfähig. Aber auf die Schnelle mal ein erster Versuch, in dieser Richtung praktisch zu denken.

Der Leser bekommt einen kurzen Infoblock vorgesetzt, kann ihn sich so lang er möchte betrachten und dann geht’s weiter zu richtig bzw. falsch Sätzen. Erst wenn genügend richtig getippt sind, geht’s weiter zum nächsten Block.

Und ganz am Schluss darf man sich zufrieden zurücklehnen und kann sich gewiss sein, effektiv und konzentriert gelesen zu haben.

Zeit und Lust?

Hier geht es zu den Infoblocks.

 

Steinkohle Verstromung sichert Arbeitsplätze?

Deshalb können die Steinkohlekraftwerke nicht abgestellt werden, so wird uns versichert. Wir müssen an unsere Bergleute denken und an deren Familien.

Stimmt das?

Ein Großteil der bei uns verbrannten Steinkohle wird importiert. Das meiste aus Rußland. An dritter Stelle steht Kolumbien. Tendenz steigend. Warum? Weil die Kohle von dort billig ist.

Warum?

Weil die Umweltstandards dort niedrig sind und weil im Tagebau gefördert werden kann und weil auf die Bevölkerung wenig Rücksicht genommen werden muss. Es wird bestritten, dass die in der Nähe der Abbausstellen überproportionalen Atem- und Lungenprobleme mit den riesigen Abbauflächen zu tun haben.

Im aktuellen Spiegel findet sich eine beeindruckende Reportage über Kolumbien.

Bilder: Pixabay

Lesefähigkeit bei Schülern

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Bei der Lesefähigkeit werden 2 Kompetenzen abgetestet:

– was habe ich vom Text verstanden?

– was habe ich vom Text behalten?

 

Schüler lesen im Schnitt immer weniger. Wenn gelesen wird, dann eher Zeitschriften, kurze Zeitungsartikel, Comics oder natürlich kurze Texte im Internet oder Chatnachrichten. Die Bereitschaft oder auch Fähigkeit, sich längere Zeit auf einen bestimmten Inhalt zu konzentrieren nimmt im Schnitt ab. Kontrovers diskutiert in Schulen wird, ob dies noch oder wenn wie Lesetraining eingefordert und praktiziert werden kann.

Habe mal einen kurzen Lesetest erstellt.

2 Minuten muss ein Text gelesen werden, danach gibt es richtig und falsch Fragen hierzu. Thema ist Kohlekraftwerke und CO2 Ausstoß.

Leseverständnis

Streitpunkt: ENERGIE

Braunkohleverstromung oder nicht, Abschaltung der Kohlekraftwerke möglichst heute, unsere Lichter gehen aus?

Die Meinungen gehen weit auseinander, unheimliche Szenarien werden aufgestellt, Fakten gibt es zwar viele, welchen kann aber vertraut werden und welche Schlussfolgerungen können letztlich daraus gezogen werden? Es geht um Prozentzahlen und Messzahlen. Begriffe wie GW, Mrd. KWh, TWh, MW tauchen auf und erschweren Vergleiche, wenn man sich im Netz kundig macht. Allein für die Begriffsklärung und Umrechnung der Maßeinheiten ist man schon einige Zeit beschäftigt.

Wie gut sind Sie schon informiert?

Machen Sie doch mal den kleinen Test. Sie müssen nur einschätzen, ob die 10 Aussagen richtig oder falsch sind.

Viel Spaß! Nur das unterstrichene Wort anklicken und Sie können loslegen!

Energiequiz