Pedelec nach 2,5 Jahren in Gebrauch: Erfahrungen

5,5 Tausend km hat es nun hinter sich. 2 mehrtägige Touren von 400 bis knapp Tausend km sind darin enthalten. Einmal war es von Passau nach Wien ein andermal von Ulm nach Amsterdam.

Reizvolle Übernachtung direkt an der Donau

Viele Tagestouren sind noch zu erwähnen. Oft wurde die Gegend um Ulm erkundet, in letzter Zeit sind es immer öfters Touren im Allgäu.

Gerade hier zeigen sich die Vorzüge des Pedelecs. Die hügelige Landschaft ist zwar besonders reizvoll, Steigungen ohne Pedelec sind dafür umso mühevoller.

Aus einer Tour im Allgäu

Der Auto Huckepack Transport für die 60-100 km lange Anfahrt ist auch mit dem Pedelec kein größeres Problem.

Die Akku Reichweite ist nahezu gleich geblieben. Höchstenfalls ist eine Minderleistung von 5 bis 10 Prozenz zu verzeichnen.

Ich brachte das Rad einmal jährlich zur Wartung. Bremsscheiben wurden einmal gewechselt. Die Kosten waren jeweils unter einhundert Euro.

Dieses Frühjahr musste es erstmals zur Reparatur. Ein starkes Knaksen im Tretlager war die Ursache. Auch hier waren die Kosten erträglich, knapp 50 Euro.

Momentan klappert das vordere Schutzblech etwas. Ich hoffe dies kann mit der nächsten Wartung behoben werden.

Alles in allem: Die Anschaffung von 2500 Euro habe ich bis jetzt noch nicht im mindesten bereut.

Radtour im Allgäu mit vier Seen und Bergkulisse

Am Hopfensee

Wohnort in Süddeutschland, Anhängerkupplung am Auto und Radständer. Die besten Voraussetzungen für eine Radtour im Allgäu.

In nur gut einer Fahrstunde ist man von uns aus bereits mitten drin.

Bergkulisse, satte Farben, schmale hügelige Straßen findet man vor, sobald man die Autobahn hinter Kempten verlassen hat.

Vor Füssen

Die Radapp komoot bietet überwältigende Rundtouren an. Gestern hatten wir uns für eine vier Seen Tour entschieden.

Schmale Wege schlängeln sich durch hügelige Landschaften und urige kleine Dörfer.

Wenn man nur mit dem Auto unterwegs ist, bekommt man diese Allgäuimpressionen auf keinen Fall geboten. In vielen kleinen Dörfern scheint die Zeit stehengeblieben zu sein und es fühlt sich nach Innehalten und Entschleunigung an. Dunkle verwitterte Holzhäuser und leuchtende Blüten verschaffen diesem Frühherbst ein imposantes Ambiente.

Alatsee

Kaum Verkehr, Stille, hin und wieder Glockengebimmel von neugierigen Kühen. Fahrräder scheinen die Hauptverkehrsmittel hier zu sein.

Oft führen die Fahrradwege am Gewässer entlang, an den vier Seen oder auch am intensiv grünen Lech.

Ein Platz am Wasser findet sich immer, zum Schwimmen oder auch nur zum Waten. Schlösser und Burgruinen runden das abwechslungsreiche Bild ab.

Zugegeben, die Seen bleiben vom Tourismus nicht verschont. Und trotzdem – es gibt immer freien Zugang zum Wasser, alles wirkt sehr gepflegt und überhaupt nicht überlaufen.

Weißensee

Erstaunlicherweise gibt es aber immer noch ‚the old way‘. SUV und andere Autofahrer suchen sich Parkplätze möglichst nahe an den Seen und scheuen auch nicht horrende Parkgebühren um möglichst nicht ein paar Meter gehen zu müssen. Gott sei Dank gibt es dort dann die bequeme Promenade mit dazugehörigen vollen Cafés. Und wenn man Glück hat, bekommt man noch ein Platzerl auf dem Schiff für die einstündige Forggenseerundfahrt. Aber glücklicherweise gibt es nur wenige dieser Hotspots auf der gesamten Radtour.

Am Forggensee

40 km ist unsere Tour lang, ein Pedelec spielt hier seine Vorteile aus, weil es immer wieder etwas rauf geht- dafür gibt’s aber auch flotte Abfahrten. Allerdings gehts auch mit einem guten Tourenrad. Super war auch unser Ausgangspunkt Pfronten-Kappel mit großem Wanderparkplatz.

Erwähnenswert ist auch noch das zünftige Allgäuer Gasthaus in Pfronten Berg mit leckeren lokalen Spezialitäten vor der Heimfahrt in die Dämmerung.

Ein Beitrag vom 26. August 2025

Bild: Pixabay

Gerade zurück aus dem Urlaub. Diesmal wieder zwei Wochen in Österreich. Vollgetankt aus eigener Stromproduktion fuhren wir los. Immerhin konnten wir etwas über 300 km zurücklegen, bis wir erneut laden mussten. Nach einer Dreiviertel Stunde ging es weiter, bequem die letzten 150 km bis zum Hotel. Hier gab es auf dem hoteleigenen Parkplatz eigene Ladesäulen, zugegeben nicht ganz billig, aber bequem wurde das Auto bis zum nächten Morgen wieder aufgeladen. Während des gesamten Urlaubs an einem der Kärtner Seen wurde es nicht ein einziges Mal gebraucht, da die elektrischen Kleinbusse mit der Gästekarte kostenlos benutzt werden konnten. Gleiches galt für sämtliche Bergbahnen. Toll waren auch die vom Hotel bereitgestellten Mountainbikes, die man sogar im Sessellift mitnehmen konnte und damit unterschiedlich schwierige Abfahrten bis zur Talstation unternahm.

Noch vor 5 Jahren war auf dem See Stand Up Paddling der große Renner. Benzinbetriebene Boote waren auch damals schon verboten. Dieser Sport ist wie damals das Windsurfen total out. Man vergnügt sich auf schnittigen Schlauchbooten, entweder sportlich mit Paddeln oder hängt sich einen dieser preisgünstigen Akku Außenborder ans Boot. Sie sind leicht, winzig klein, haben den Akku integriert und können nachts im Hotelzimmer wieder aufgeladen werden.

Nach zwei Wochen ging es wieder umweltfreundlich mit dem Auto nach Hause. Ärgerlich fanden wir lediglich, dass die Verbrenner vor allem die Dieselfahrer jetzt so preisgünstig tanken können. Das liegt einfach an der drastisch gesunkenen Nachfrage. Man wollte aber auch nicht Autofahrer, die noch einen Verbrenner fahren, welcher noch nicht so alt ist, zwingen, sich von dieser Technik zu trennen.

Letzte Eindrücke vom Weissensee

Letzte Abendstimmung vom Badesteg des Hotels

Schnell sind die Tage verflogen. Jeder davon bescherte gutes Wetter und trotzdem frische Luft und es war weit weniger heiß als zuhause.

Sessellift, Seerundfahrt, Schluchbootfahren, Stand Up Paddeln, Bergwandern, Trachtenorchester mit flotter Musik war hier erlaubt und wurde dankbar genossen. Holzterrasse über dem See und Spiel- und Liegewiese des Hotels waren top und das Essen österreichisch gut und es gab sogar endlich mal wieder ein Salatbuffet. Hygiene und Abstand wurden eingehalten.

Kein Massentorismus, dafür freie Busse im Halbstundentakt und eine freie Bergbahn.

Coronagefahr durch Disko und Nachtleben fällt weg. Beides gibt es hier einfach nicht. Eher ein Sit-in auf dem Badesteg und Dolomitenblick mit untergehenden Sonne.

Vom Garda- zum Weissensee

Der Weissensee von der Naggler Alm aus gesehen

Trotz Corona Zeiten ist dies machbar. Ca 350 km sind es. Die Straßen vor allem durch Südtirol sind gut, durchwegs frei und wenn einen die Ortsdurchfahrten mit Geschwindigkeitsbegrenzung nicht allzu belasten, so kann man umso mehr die Bergwelt bewundern. Pässe müssen keine gefahren werden, es gibt einige längere Tunnel und nach knapp 6 Stunden ist man am Weissensee. Schön, der Urlaub ist nach einer Woche noch nicht zu Ende.

Naturbelassen und nicht zugebaut

Das Hotel hat wie fast jede Unterkunft hier einen eigenen Badestrand, der mit wenigen Schritten erreichbar ist. Auch rudern ist dort möglich, ohne dass man im Wasser groß auf Schiffsverkehr achten muss. Wege am See und zu vielen Almen wirken naturbelassen und immer gibt es Blick und Zugang zum See.

Die Corona Vorschriften sind ähnlich wie in Deutschland, vielleicht etwas weniger streng. Der Sessellift kann mit der Gästekarte frei benutzt werden, ebenso gibt es überall frei kleine Umweltbusse. Durchgangsverkehr kennt man hier nicht, man kommt mit dem Auto nur etwa bis zur Mitte des Sees. Am besten ist es, nach Ankunft seinen Wagen bis zur Heimfahrt auf den Hotelparkplatz zustellen.

Mein Resümee: Der Weissensee unterscheidet sich von den anderen Kärtner Seen. Alles wirkt kleiner und überschaubarer. Für Jugendliche scheinen Stand up Paddling und Mountain Bikes hier die großen Renner zu sein. Segelboote sieht man fast gar nicht mehr, Windsurfen scheint nicht mehr zu existieren.

Blick von der Unterkunft
Auch das findet man noch mitten im Hauptort

Hotel Aufenthalt am Gardasee zu Corona Zeiten

Blick vom Hotel Apartment

Ungewöhnlich für uns war die alpine Anfahrt. Enge Bergstraßen mit steilen schmalen Haarnadelkurven und immer wieder todeskühne Motorradfahrer, die die unübersichtlichen Strecken als Herausforderung und Mutprobe betrachten.

Fieberpistole vor dem Abendessen und manchmal etwas verpeilte Kellner und die Reservierung des Apartements war anfangs auch nicht so klar. Ein für mich aus früheren Jahren bekanntes Italienbild. Mundschutz ja aber nicht konsequent verfolgt, Hygienemittel und Handspray so ein bisschen vorhanden. Auch das Apartment riecht stärker als sonst nach Hygiene. Der geplante Tenniskurs nahm auch erst am nächsten Tag etwas Form an.

Das Essen aber gut, gute italienische Pasta und vor allem die frische Ananas und Melone am Morgen schmecken vortrefflich. Und auch die Nachspeisen haben einen stylischen italienischen Drive. Toll ebenso das landschaftliche Ambiente. Super Blick auf die Bergwelt und die Terasse auf der gegessen wird ist auch prima gemacht.

Fahrt zum Gardasee und erste Eindrücke

Befürchtungen, dass es evtl Probleme an den Grenzen geben könnte, waren unbegründet. Es gab schlichtwegs keine Kontrollen. Das Pickerl für Österreich war im Prinzip auch unnötig. Wir fuhren nur ca 35 km auf mautpflichtigen Straßen. Vom Brenner aus, den wir auf der alten Brennerstraße befahren konnten, blieben wir bis Bozen auf freien Landstraßen ohne Probleme oder Staus. Lediglich todesmutige Motorbikes ließen den Adrealinspiegel zeitweise ansteigen. Vor Bozen bogen wir auf die Autostrada und steckten im Stau. Nicht schlimm so mit 80 km/h gings voran. Erst nach der Ausfahrt Riveretto stellten wir den allgemeinen Drang zum Gardasee fest. Sehr zäh ging es Richtung Riva und von dort alpin zeitweise im 1. und zweiten Gang weiter nach Tremosine sul Garda, einem hübschen alten Ort mit Blick auf den See.

In Corona Zeiten an den Gardasee

Es ist wieder möglich, nach Italien zu fahren. Durch Österreich mit dem 9 Euro Pickerl und dem Verbot vor allem bei Stau nicht die Transfer Straßen zu verlassen.

Hoch oberhalb des Gardasees wollen wir eine Woche verbringen, im Hotel mit Schwimmbad und Tenniskurs für die ganze Familie.

Ob wir wohl wie gewohnt über die alte Brennerstraße fahren dürfen? Wir sind gespannt. Nach knapp 6 Stunden reiner Fahrzeit werden wir unser Ziel erreicht haben.

Ein Erfahrungsbericht folgt!

Bild: pixabay

Polizei auf den Müll?

Bisher haben überraschend wenige bei der Umfrage teilgenommen. Deshalb nochmals die Bitte um Teilnahme.

Wie denken WordPress Blogger darüber?

Es gibt vier Antwortmöglichkeiten.

  • So wörtlich gemeint war die Aussage doch nicht. Die Reporterin wollte nur auf Missstände aufmerksam machen
  • Das war doch nur Satire! Schließlich gibt es Meinungsfreiheit!
  • Die Aussage ist absolut indiskutabel.
  • Strafrechtliche Verfolgung ist angebracht.

Welcher dieser Aussagen würden Sie noch am ehesten zustimmen?

Umfrage

Hier geht’s zur Umfrage.

Umfrage erstellt mit PHP, CSS und HTML – Die Polizei auf den Müll?

Wie bereits angekündigt, habe ich es jetzt endlich geschafft, ein eigenes Umfragetool zu erstellen. Bin einfach kein digital native und brauch einfach etwas länger, die Geheimnisse des Programmierens zu durchdringen.

Sehr interessant war für mich in letzter Zeit zu verfolgen, wie doch sehr unterschiedlich der Artikel der TAZ Autorin ‚Polizisten auf den Müll!‘ eingeschätzt wurde. Die Bandbreite der Meinungen ist riesig. Viele sind schon extrem weit auseinander.

Diese vier in etwa waren für mich die häufigsten Argumentationen. Sicher finden Sie in keiner genau Ihre Auffassung wieder. Vielleicht kann man aber trotzdem sagen, welcher Meinung man wohl noch am ehesten zustimmen könnte.

Hier die längere Form, in der Umfrage findet man um die Übersichtlichkeit zu bewahren, lediglich noch die Schlagwörter.

  1. Man muss der Reporterin gegenüber Verständnis aufbringen und ihr sogar dankbar sein, dass sie Missstände in unserem Staat aufdeckt, vor allem was den Rassismus anbetrifft.
  2. Die Aussage der Reporterin ist zwar nicht gerade schön, aber man muss sie als Satire durchgehen lassen. Lieber darauf achten, den Rassismus zu bekämpfen, als hier spießerhaft zu sanktionieren.
  3. Dieser Zeitungsbericht ist vollkommen inakzeptabel, da die Polizei zu einem freiheitlichem Staat gehört und keinesfalls pauschal auf dem Müllplatz entsorgt werden kann.
  4. Diese Aussage der Reporterin der TAZ sollte strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Welche dieser Aussagen entspricht am ehesten der Ihren? Ich würde mich freuen, wenn Sie an der Umfrage teilnehmen würden. (einfach auf den Link drücken)

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