Erkenntnis des Tages

Es muss sowieso jeder Mensch, wenn er erwachsen wird, mit der tatsächlich niederschmetternden Erkenntnis zurechtkommen, dass die Welt im Ganzen erschreckend desinteressiert ist. Nur die Mächtigen, Reichen und Berühmten können sich dem eine Weile entziehen und darum immer ein bisschen wie Kinder bleiben.‘

Jakob Augstein im heutigen Spiegel Online im Zusammenhang mit dem Verhalten eines Sohnes von Helmut Kohl.


Radfahren in Kopenhagen, Amsterdam und Deutschland

Bild: Pixabay

Wie fällt man als ausländischer Radfahrer in Amsterdam auf? – Dadurch, dass man einen Radfahrhelm trägt. Man hat das Gefühl sich schützen zu müssen gegenüber anderen und stärkeren Verkehrsteilnehmern. Die Amsterdamer haben dies nicht. Die Radverkehrswege sind deutlich und einheitlich gekennzeichnet, die Fläche, die den Radlern zur Verfügung steht, ist nicht kleiner als die für die anderen Verkehrsteilnehmer. Deshalb kommt kein Amsterdamer auf die Idee einen Helm tragen zu müssen.

Kopenhagen ist auch für eine offene Radfahrinfrastruktur bekannt. Hier jedoch benutzen knapp die Hälfte der Radler einen Helm. Vergleicht man die beiden Radfahrnetze, so fällt auf, dass es in Kopenhagen zwar gut abgesicherte und gekennzeichnete Rafdahrwege gibt, aber Radler oft an kritischen Kreuzungen wieder in den normalen weniger übersichtlichen und gefahrvolleren Straßenverkehr zurückgeführt werden.

Das deutsche Radfahrnetz macht zwar in letzter Zeit Fortschritte, hält aber kaum einem Vergleich mit den Netzen unserer beiden nördlichen Nachbarn stand.

Interessant erscheinen auch die deutschen Aussagen über die Vorteile des Radfahrens gegenüber den ’nordischen‘ Aussagen.

Deutschland: Radfahren ist umweltbewusst und gesund

Holland und Dänemark : Radeln ist schnell und preiswerter

Medizinische Diagnose via Computer

Hat das PC Programm genügend Informationen aus dem Leben eines Patienten, so wird es eine ziemlich genaue Aussage über die Krankheit und deren mögliche Heilung bereits machen bzw.   in Zukunft machen können. Die möglichen Verknüpfungen und Analysen, die es anstellen kann übersteigen um ein Vielfaches die Möglichkeiten des untersuchenden Arztes. Auf diese Art könnte also dem Patienten viel effektiver geholfen werden.

Aber auch hier besteht natürlich die Gefahr des Missbrauchs der Daten zuungunsten des Patienten.

Sollten nun entsprechende Programme mit möglichst allen erhebbaren Daten der Patienten gefüllt werden um so effektiv und schnell und vor allem wirksam helfen zu können oder ist die Gefahr eines Missbrauchs viel zu groß?

Wie ist deine/Ihre Meinung hierzu?

Bitte hier abstimmen!

‚Was einmal gedacht wurde ….

Bild: Pixabay

kann nicht zurückgenommen werden. ‚

Dieser Satz von Friedrich Dürrenmatt aus den ‚Physikern‘ bezog sich auf den technischen Fortschritt und insbesondere auf die Fähigkeiten einen Atomschlag ausführen zu können sowie auf dessen verheerenden Auswirkungen.

Heute las ich in einem Blog einen Beitrag von Sascha Lobo in dem er zeigte, wie groß heute bereits und wie noch größer in der Zukunft die Prognosefähigkeit von Computerprogrammen ist bzw sein wird. Er geht vor allem auf den Gesundheitsbereich ein, berichtet z. B. über Voraussagefähigkeiten des Todeszeitpunktes wenn eine bestimmte Anzahl von Fakten über eine Person vorhanden ist.

Kann dann wirklich verhindert werden, dass bestimmte Interessenten die IT Schlussfolgerungen abrufen können? Welche Folgen dieses Wissen auf das weitere Leben des Betroffenen wirklich haben könnte, wirkt beängstigend. Auch wenn es sich nur um Wahrscheinlichkeiten handelt, die nicht unbedingt eintreten müssen.

Dürrenmatts Sicht der Dinge ist da eher pessimistisch. Auch hier würde er wohl meinen, dass dieses Wissen wohl schwerlich zurückgehalten werden kann.