2. Etappe: Radtour nach Amsterdam

Hotel Bürkl bot uns am nächsten Morgen trotz der späten Ankunft ein prima Frühstück- alles auch zu fairen Preisen. Ein angenehmes Zimmer und eine warme Dusche sind einfach Gold wert nach einer solchen Tagestour.

Auch dieser Tag, der vor allem zum Rhein führen sollte und dann daran entlang war nicht ganz einfach, wenngleich das Wetter uns nicht so viele Streiche spielte. Trotzdem immer noch einige Steigungen und oft unbequeme Fahrradwege mit schlechtem Belag. Jene sind oft strapaziöser als aufsteigende Routen mit glatter Oberfläche.

Landschaftlich reizvolle Abschnitte wechselten sich mit langen Durchfahrten durch Industrie- und Hafenvierteln ab. Ohrenbetäubender Lärm von einer Vielzahl riesiger LKWs. Immer wieder Stopp an Ampeln mit langen Wartezeiten. Ohne unsere Naviapp Komoot hätten wir da nie durchgefunden. Die Fahrradbeschilderung allein reicht bei weitem nicht.

Mannheim bleibt uns in nicht so guter Erinnerung.

Dann wieder reizvolle fast einsame Täler mit kleinen verträumten Orten. Alles blüht und ist hübsch gestaltet. Und trotzdem nicht spießig.

Wieder ziemlich spät erst gegen acht erreichten wir unsere Pension in Niefern Öschelbronn, einem Biohof mit Bioladen.