SEYCHELLEN – Weitere interessante Infos aus persönlicher Erfahrung

  • Auf La Digue würde man nur vereinzelt Fahrzeuge und dafür viele Ochsenkarren finden. Realität: ich habe noch keinen einzigen Ochsenkarren gesehen, nur einen Ochsen bei einer historischen Mühle. Dafür gibt es einige Kleinlaster, Kleinbusse und offene Elektromobile fürs Sightseeing.
  • Die Seychellen seien gut zum Schnorcheln geeignet. Was das anbetrifft, sind unsere Kinder eher enttäuscht. Der Wellengang ist meist hoch oder es gibt nicht viel zu sehen. Man muß da doch wohl eine der besonders dafür vorgesehenen Bootstouren buchen, die aber meist nicht so billig sind. Auf Mahé geht’s dann besser als auf Praslin und La Digue.
  • Die Leih Fahrräder wären so schlecht, dass sie kaum zu gebrauchen sind und haben kein Licht. Realität: die meisten Räder sind neuer, haben Kettenschaltung und Licht. Was auch gut ist, da bereits nach 6 die Dunkelheit schnell hereinbricht.
  • Woher kommt der Strom auf den Seychellen? Könnte im Netz oder in Reiseführern darauf keine Antwort finden. Der Tourguide in Mahé hatte eine Anwort: Von Dieselaggregaten. Seit einiger Zeit werden Solarmodule auf Privatdächern gefördert. Mit Windkraft hat man angeblich nicht so gute Erfahrungen gemacht.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit zusammen mit hoher Temperatur was man oft vorfindet, können ganz schön anstrengend sein.
  • Es gibt keine Arbeitslosigkeit. Rentenalter ist 63. Arbeitslose sind oft Alkohol- oder Drogenabhängige, es greifen aber sofort Programme zur Reintegration.
  • Der Durchschnittslohn ist unter 500 Euro monatlich. Aber Grundnahrung, Transport und Wohnen ist billig und wird staatlich unterstützt. Ärztliche Versorgung ist so gut wie kostenfrei, ebenso Krankenhausaufenthalte. Rentner fahren kostenlos mit dem Bus.
  • Die Qualität der Musikgruppen, die abends in den Hotels auftreten ist überraschend hoch und spielt den Sound der Seychellen.