Von Dubai auf die Seychellen

Von gigantisch und megastädtisch auf klein mit viel Natur. Im einem der höchsten Gebäude Dubais findet man manchmal mehr Menschen als auf allen Inseln der Seychellen zusammen. Zumindest wenn man die Besucher nicht mit berücksichtigt.

Vom Taxi in den Flieger, vom Flughafen Mahe mit dem Kleinbus zum Hafen, mit dem Speedboat auf stürmischer See eine Stunde bis nach0 Praslin. Wieder mit dem Kleinbus zur geräumigen Ferienwohnung. Alles klappt wie am Schnürchen. Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht.

Die Temperatur etwa 15 Grad geringer, immer noch über 25 Grad aber mit einer Brise richtig wohltuend. Schmale Straßen, winzige Lebensmitteläden, etwas schmuddelig bis an die Decke vollgestellt mit ganz schmalen Gängen.

Alte Kleinbusse keuchen langsam die manchmal ganz schön steilen Steigungen hinauf. Sie sind aber immerhin billig und verkehren häufig.

Ärmliche Hütten, kleine Bungalows, mondäne Ferienanlagen mit eigenen Stränden, alles ist zu finden. Man kann auch auf kleinen Privatinseln seine Ferien verbringen. Allerdings zu Preisen bis zu 10000 Euro pro Nacht und Person. Ferienwohnungen und Hotels sind etwas über unseren Preisen.

Heute besuchten wir eine der schönsten Buchten. Anse Georgette. Nur etwas über eine halbe Stunde Fußmarsch. Unsere ‚Landlady‘ hatte eine Genehmigung eingeholt, dass wir über ein Hotel Golf Gebiet gehen durften um auf kürzerem Weg zur Bucht zu gelangen. Wenig Menschen, traumhafter Sand und leuchtend blaues Wasser, abgerundete Felsformationen. Ganz wie in Werbeaufnahmen. Da hatten die Fotografen und Kameraleuten tatsächlich einmal nichts beschönigt. Idealisierte Vorstellung und Realität waren diesmal im Einklang.

Und das Spiel mit und gegen die starke Brandung machte nicht nur den Jugendlichen richtig Spaß.