Pedelec: Erstes Resümee nach knapp 1000 gefahrenen Kilometern

Vor dem Kauf: Skepsis, ob so ein Gefährt wirklich Sinn macht. Radfahren soll doch sportlich sein. Ist dies mit einem Pedelec noch gegeben?

Gerade wenn man wie wir auf einer Anhöhe wohnt, werden gerade die letzten Kilometer nach einer längeren Tour zur Qual. Nach etlichen km Fahrt heißt es schließlich auch noch den letzten Berg zu erklimmen. Oder mal kurz nach unten zum Einkaufen fahren. Ohne zusätzliches Gewicht geht’s nach unten, mit schweren Einkaufskörben wieder nach oben. Bisher immer ein gutes Argument für die Benützung des Autos.

Hier genau liegt die Hauptstärke des Pedelec. Mit wesentlich geringerer Mühe geht es jetzt nach oben und so mancher Einkauf wird mit Rad unter Strom erledigt.

Selbst größere Anfahrten wie der 20 km Weg zum Tennisplatz werden zwar nicht immer aber immer öfter mit dem Rad erledigt. Gerade hier kann man mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca 22 km/h rechnen.

Resümee also: durchwegs positiv, die Reichweite ist bei Eco Betrieb weit über 200 km, nicht endende Bergstrecken gehören der Vergangenheit an und sportliche Betätigung ist es dennoch. Der Motor ist nur bereit etwas zu unterstützen, ohne Treten läuft aber gar nichts.

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Das geht schon gar nicht!

Dies ist eine beliebte Aussage oder Entgegnung auf bestimmte Ideen und Vorschläge. Vor allem von namhaften Politikern oder sonstigen Persönlichkeiten.

Vor allem dann, wenn es sich um auf den ersten Blick reizvolle und verlockende Vorschläge handelt. Auf keinen Fall zuerst mal der Idee etwas Positives abgewinnen! Am besten sie gleich komplett für unrealistisch und utopisch vom Tisch wischen. Im Hintergrund steht die geballte Erfahrung der Experten.

Diese Reaktion zeigte sich meines Erachtens erst jetzt wieder bei einem sicher utopisch klingenden aber auf den ersten Blick faszinierenden Vorschlag:

‚Machen wir den öffentlichen Nahverkehr kostenfrei!‘

Geht nicht, zu teuer, zu wenig Kapazitäten, zu unbequem und und…

Mag ja alles sein. Aber man könnte doch daran weiterdenken. Freier öffentlicher Nahverkehr an den Adventssamstagen hat sich hier bestens bewährt. Busse und Bahnen waren zwar voll, aber es lief trotzdem! Warum könnte man das nicht ausbauen? Z. B. jeder erste Samstag im Monat ist frei? Oder man bekommt bei Einkäufen die Fahrkosten wieder raus? Oder es gibt erhöhte Gebühren fürs Parken an den ‚freien‘ Tagen?

Oder es gibt einen Ideenwettbewerb für die Bevölkerung was die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs angeht?

Nein, ist doch alles nix. Bringt doch einfach nix. Philosophieren wir doch gegen diesen Schwachsinn!

E Mobilität im Vormarsch auf leisen Sohlen

 

Die leisen Sohlen beziehen sich vor allem auf Deutschland.
Will man Neues aus diesem Gebiet erfahren, so darf man nicht bei den gängigen Presseorganen verweilen.

So erfährt man beispielsweise eher aus kleineren Zeitungen, dass morgen der neue Tesla Model 3 erstmals in Amerika vorgestellt wird. Wird er zum Erfolg, könnte er die ganze Autoszene revolutionieren.

Erstmals wurden zwei große Kaufhemmnisse beseitigt:
Der hohe Preis für E Autos
Die geringe Reichweite.

Der Preis wird bei 31000 Euro liegen, die Reichweite bei 320 km.

Ich hoffe, dass das Thema E Mobilität auch in Deutschland stärkere Aufmerksamkeit und Akzeptanz gewinnt:

Laut einem Pressebericht wurden in Dänemark im Jahre 2015 2664 Tesla E Automobile verkauft. In Deutschland waren es 2580.