Von Noosa schnell Richtung Sydney

Ganz schnell wird klar, dass auch eine länger bemessene Ferienzeit endet. Leider scheinen die Tage gegen Schluss immer schneller zu vergehen.

Cairns und der Regenwald mit Yungoburra waren für uns sehr attraktiv gewesen und so müssten wir uns nach Noosa etwas sputen.

Knapp 500 km täglich waren ohne weiteres drin, vor allem deshalb, da auch der Motorway nun langsam 4spurig wurde und ein schnelleres Vorankommen ermöglichte. Auch die 2 Übernachtungen in kleineren Motels mitten auf dem Land hätten ihren Reiz. Ein kleiner Krämerladen mit Kneipe, lange Güterzüge mit Dieselloks vermittelten Wildweststimmung.

Die schweren Roadtrains hätten es immer besonders eilig und schienen keine Geschwindigkeitsbegrenzungrn zu kennen.

Von Noosa reichte eine Übernachtung auf dem Weg nach Sydney. Die letzten 30 km bis zu unserem gebuchten Motel werde ich wohl so schnell nicht vergessen. Kurz vor 6 wird es dort immer ganz schnell stockfinster. Man ist schon müde nach dem langen Fahren, den vielen Eindrücken, die Fahrbahn ist schmal und uneben, die Sicht miserabel und der Linksverkehr bleibt auch nach 3000 km noch immer etwas gewöhnungsbedürftig.

Auch hier zeigt sich die Liebe zum Kreisverkehr. Obwohl man sich auf dem Motorway befindet, wird man abrupt gezwunggen durch den Kreisverkehr anderen die Vorfahrt zu geben. Oft gibt es 4 bis 5 Roundabouts hintereinander.

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Auf das Etikett kommt es an!

Das was draufsteht ist entscheidend, was dann drin ist bzw. auf Autos bezogen, was hinten rauskommt ist vollkommen unbedeutend.

So hat das Magazin Plus Minus recherchiert, dass vor allem Diesel Autos aus dem europäischen Ausland wie Italien und vor allem Frankreich einen extrem hohen CO2 Ausstoß haben. So müsste zum Beispiel ein französischer Kleinwagen, der mit Euro6 deklariert ist, eigentlich mit Euro 1 oder 2 gekennzeichnet werden.

Gerade eben wurde bekannt, dass auch Opel Euro 6 Modelle hat wie Zafira oder Insignia, die bis zu einem Zehnfachen dessen ausstoßen, was eigentlich erlaubt ist. All diese Fahrzeuge passieren ungestraft die neuen Umweltzonen in Hamburg und demnächst Stuttgart. Eventuell ist ihr Ausstoß aber höher als der mancher kleinerer Euro 4 Fahrzeuge, denen untersagt ist dort zu fahren.

Pedelec: Erstes Resümee nach knapp 1000 gefahrenen Kilometern

Vor dem Kauf: Skepsis, ob so ein Gefährt wirklich Sinn macht. Radfahren soll doch sportlich sein. Ist dies mit einem Pedelec noch gegeben?

Gerade wenn man wie wir auf einer Anhöhe wohnt, werden gerade die letzten Kilometer nach einer längeren Tour zur Qual. Nach etlichen km Fahrt heißt es schließlich auch noch den letzten Berg zu erklimmen. Oder mal kurz nach unten zum Einkaufen fahren. Ohne zusätzliches Gewicht geht’s nach unten, mit schweren Einkaufskörben wieder nach oben. Bisher immer ein gutes Argument für die Benützung des Autos.

Hier genau liegt die Hauptstärke des Pedelec. Mit wesentlich geringerer Mühe geht es jetzt nach oben und so mancher Einkauf wird mit Rad unter Strom erledigt.

Selbst größere Anfahrten wie der 20 km Weg zum Tennisplatz werden zwar nicht immer aber immer öfter mit dem Rad erledigt. Gerade hier kann man mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca 22 km/h rechnen.

Resümee also: durchwegs positiv, die Reichweite ist bei Eco Betrieb weit über 200 km, nicht endende Bergstrecken gehören der Vergangenheit an und sportliche Betätigung ist es dennoch. Der Motor ist nur bereit etwas zu unterstützen, ohne Treten läuft aber gar nichts.

Ein Pedelec ist kein E Bike

Bild: Pixabay

Wir haben uns ein Pedelec zugelegt. Damit kann man im Gegensatz zum Ebike höchstens 25 km/h mit elektrischem Antrieb fahren.

Wir bedeutet, das ist ein Familienfahrrad. Es ist nicht einer bestimmten Person zugeordnet. Wer auch immer es gerade eilig hat oder bequem haben will, kann es benutzen.

So hat man die Auswahl: Heute sportlich oder eher schonend.

Vor allem das Bergfahren ist ein wahrer Genuss. Wie bei Adam Smith gibt es auch hier eine ‚unsichtbare Hand‘. Die regelt hier aber nicht die Wirtschaft, sondern schiebt einen, wohlwollend fühlbar, scheinbar nie endende Steigungen hinauf.

Bisher machte anhaltender Schnee es wenig möglich weitere Erfahrungen mit dem neuen Gefährt zu machen. Aber die nächsten Tage versprechen besseres Wetter und höhere Temperaturen.

Das geht schon gar nicht!

Dies ist eine beliebte Aussage oder Entgegnung auf bestimmte Ideen und Vorschläge. Vor allem von namhaften Politikern oder sonstigen Persönlichkeiten.

Vor allem dann, wenn es sich um auf den ersten Blick reizvolle und verlockende Vorschläge handelt. Auf keinen Fall zuerst mal der Idee etwas Positives abgewinnen! Am besten sie gleich komplett für unrealistisch und utopisch vom Tisch wischen. Im Hintergrund steht die geballte Erfahrung der Experten.

Diese Reaktion zeigte sich meines Erachtens erst jetzt wieder bei einem sicher utopisch klingenden aber auf den ersten Blick faszinierenden Vorschlag:

‚Machen wir den öffentlichen Nahverkehr kostenfrei!‘

Geht nicht, zu teuer, zu wenig Kapazitäten, zu unbequem und und…

Mag ja alles sein. Aber man könnte doch daran weiterdenken. Freier öffentlicher Nahverkehr an den Adventssamstagen hat sich hier bestens bewährt. Busse und Bahnen waren zwar voll, aber es lief trotzdem! Warum könnte man das nicht ausbauen? Z. B. jeder erste Samstag im Monat ist frei? Oder man bekommt bei Einkäufen die Fahrkosten wieder raus? Oder es gibt erhöhte Gebühren fürs Parken an den ‚freien‘ Tagen?

Oder es gibt einen Ideenwettbewerb für die Bevölkerung was die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs angeht?

Nein, ist doch alles nix. Bringt doch einfach nix. Philosophieren wir doch gegen diesen Schwachsinn!

Elektro Autos für WordPress Leser uninteressant?

Lässt man sich bei WordPress die Blogs zum Thema E Autos anzeigen, so stößt man auf interessante Beiträge.
Viel Zahlenmaterial und Fahrberichte der beliebtesten und neuesten E Modelle kann der Leser hier einsehen.

Geradezu auffallend ist aber im Gegensatz zu fast allen anderen Sparten, wie wenig ‚gefällt mir‘ Punkte nahezu alle hier aufgelisteten Blogseiten haben.