Pedelec: Erstes Resümee nach knapp 1000 gefahrenen Kilometern

Vor dem Kauf: Skepsis, ob so ein Gefährt wirklich Sinn macht. Radfahren soll doch sportlich sein. Ist dies mit einem Pedelec noch gegeben?

Gerade wenn man wie wir auf einer Anhöhe wohnt, werden gerade die letzten Kilometer nach einer längeren Tour zur Qual. Nach etlichen km Fahrt heißt es schließlich auch noch den letzten Berg zu erklimmen. Oder mal kurz nach unten zum Einkaufen fahren. Ohne zusätzliches Gewicht geht’s nach unten, mit schweren Einkaufskörben wieder nach oben. Bisher immer ein gutes Argument für die Benützung des Autos.

Hier genau liegt die Hauptstärke des Pedelec. Mit wesentlich geringerer Mühe geht es jetzt nach oben und so mancher Einkauf wird mit Rad unter Strom erledigt.

Selbst größere Anfahrten wie der 20 km Weg zum Tennisplatz werden zwar nicht immer aber immer öfter mit dem Rad erledigt. Gerade hier kann man mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca 22 km/h rechnen.

Resümee also: durchwegs positiv, die Reichweite ist bei Eco Betrieb weit über 200 km, nicht endende Bergstrecken gehören der Vergangenheit an und sportliche Betätigung ist es dennoch. Der Motor ist nur bereit etwas zu unterstützen, ohne Treten läuft aber gar nichts.

Advertisements

Ein Pedelec ist kein E Bike

Bild: Pixabay

Wir haben uns ein Pedelec zugelegt. Damit kann man im Gegensatz zum Ebike höchstens 25 km/h mit elektrischem Antrieb fahren.

Wir bedeutet, das ist ein Familienfahrrad. Es ist nicht einer bestimmten Person zugeordnet. Wer auch immer es gerade eilig hat oder bequem haben will, kann es benutzen.

So hat man die Auswahl: Heute sportlich oder eher schonend.

Vor allem das Bergfahren ist ein wahrer Genuss. Wie bei Adam Smith gibt es auch hier eine ‚unsichtbare Hand‘. Die regelt hier aber nicht die Wirtschaft, sondern schiebt einen, wohlwollend fühlbar, scheinbar nie endende Steigungen hinauf.

Bisher machte anhaltender Schnee es wenig möglich weitere Erfahrungen mit dem neuen Gefährt zu machen. Aber die nächsten Tage versprechen besseres Wetter und höhere Temperaturen.

E Mobilität – Das geht schon gar nicht!

  • EMobile sind schmutzig, weil die meisten Kraftwerke in D fossile Rohstoffe verbrennen um elektrische Energie zu erzeugen.
  • Die Herstellung der EMobile verbraucht mehr Energie als die Herstellung gewöhnlicher PKWs.
  • In China werden die Batterien hergestellt – mit Kohlestrom.
  • aufgrund geringer Reichweiten wird das EMobil zusätzlich zum Verbrenner angeschafft.
  • das EMobil verlockt zum vermehrten Autofahren aufgrund von Privilegien (Busspuren, freies Parken…)

    Deshalb Hände weg von dieser Technologie!

    Suggeriert wird also, dass der bestehende Zustand besser ist als eine Veränderung durch EMobilität.

    Oft fallen diese Argumente auch deshalb, um darauf zu verweisen, dass einfach der Individualverkehr zugunsten eines ausgebauten öffentlichen Nahverkehrssystems zurückgedrängt werden sollte. 

    Letzteres klingt sicher nicht schlecht. Aber sollte dieses Anliegen auf Kosten der EMobilität in den Vordergrund gesetzt werden?

    Erhöht nicht auch die Nachfrage nach EMobilen die Nachfrage nach alternativen Energien? 

    Das Interesse an EMobilen hat in kurzer Zeit bereits die Reichweite von den neuen Autos mehr als verdoppelt.

    Die Batterien sind effizienter geworden.Windkraftwerke werden mit Speichersystemen ausgestattet. Solarzellen sind aufgrund steigender Nachfrage effizienter und kostengünstiger.

    Erstaunlich wie Menschen, die neue Ideen entwickeln und sie sogar realisieren sich oft dem Gespött der ewig Besserwissenden auszusetzen haben. 

    Elon Musk wurde verhöhnt, als er die ersten seiner EMobile vorstellte. 

    ‚Mit Laptop Akkus ein Auto antreiben! Das geht schon gar nicht! Armer Irrer!‘

    E-Mobilität in der Kritik

     

    Wurden bisher die E-Autos oft als inakzeptabel angesehen , da sie

    • eine zu geringe Reichweite aufwiesen
    • und eine lange Haltbarkeit des Akkus in Frage gestellt wurde

    sind jetzt diese Einwände nicht mehr so stark vernehmbar. Die schnellen Entwicklungen der letzten Zeit haben sie in den Hintergrund treten lassen.

    Umso mehr kann man jetzt den hohen Preis dieser Autos ins Scheinwerferlicht rücken, der trotz der bald wirksamen Subvention immer noch über dem der herkömmlichen Autos liegt.

    Ein weiteres Argument erscheint jetzt immer häufiger im öffentlichen Diskurs:

    ‚Eigentlich belasten die E-Mobile die Umwelt noch viel stärker als die herkömmlichen Autos, da gerade auch durch die Energiewende die Kohlekraftwerke zugenommen haben und jetzt auch  noch in die Pflicht genommen werden, die neuen Fortbewegungsmittel mit Energie zu versorgen.  Dreckschleudern …‘

    Aha. Die Explosionsmotoren sind also weniger umweltschädlich, die Emissionen in den Städten sind doch nicht so schlimm, die Abhängigkeit vom Öl vernachlässigbar und ein Ende der Ölförderung durch den Segen des Fracking noch lange nicht in Sicht.

    Bedingt aber das eine nicht das andere? Wenn keine E Mobile in Betrieb genommen werden, so sind auch neue alternative Formen der Energiegewinnung weniger interessant, so gibt es auch keine Forcierung der saubereren Energiegewinnung.

     

     

     

    E Bike Alternative?

    image
    Bild: Pixabay

    Die Anschaffung eines E Bikes kann recht teuer sein, hin und wieder möchte man aber auch sportlich unmotorisiert unterwegs sein.
    Natürlich kann man den E Bike Motor abstellen und alles mit Muskelkraft bewältigen. Dann heißt es aber auch das Gewicht des Motors und des Akkus mitzubewegen.
    Nicht alle haben Platz für zwei Räder in ihrer Garage nämlich einem herkömmlichen und einem EBike, da ja zumeist die fahrbaren Zweiräder der anderen Familienangehörigen auch noch da sind.

    Bisher gab es die Möglichkeit bei Bedarf einen mobilen Motor anzubringen, der das Hinterrad über eine Rolle antreibt. Auch die Unterbringung des Akku ist hier mit erheblichen Aufwand verbunden,  zumal die meisten Hinterräder mit einem Schutzblech und Gepäckträger versehen sind.

    Ein junges amerikanisches Start up Unternehmen verfolgt nun eine geniale Idee:
    In ein entsprechendes Vorderrad werden alle benötigten Komponenten eingebaut: Motor, Akku Steuerung. Dieses Rad wird jetzt bei Bedarf gegen das herkömmliche ausgetauscht. Nicht einmal Werkzeug wird benötigt und der Tausch dauert nur eine Minute.
    Hier der entsprechende Link:

    http://de.engadget.com/2016/05/02/geo-orbital-wheel-aus-jedem-fahrrad-e-bike-machen/

    E Mobilität im Vormarsch auf leisen Sohlen

     

    Die leisen Sohlen beziehen sich vor allem auf Deutschland.
    Will man Neues aus diesem Gebiet erfahren, so darf man nicht bei den gängigen Presseorganen verweilen.

    So erfährt man beispielsweise eher aus kleineren Zeitungen, dass morgen der neue Tesla Model 3 erstmals in Amerika vorgestellt wird. Wird er zum Erfolg, könnte er die ganze Autoszene revolutionieren.

    Erstmals wurden zwei große Kaufhemmnisse beseitigt:
    Der hohe Preis für E Autos
    Die geringe Reichweite.

    Der Preis wird bei 31000 Euro liegen, die Reichweite bei 320 km.

    Ich hoffe, dass das Thema E Mobilität auch in Deutschland stärkere Aufmerksamkeit und Akzeptanz gewinnt:

    Laut einem Pressebericht wurden in Dänemark im Jahre 2015 2664 Tesla E Automobile verkauft. In Deutschland waren es 2580.