Eine kleine Weichenstellung mit gigantischen Auswirkungen

 
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Die ersten Versuche mit Automobilen wurden u.a. in Schottland von Anderson 1833-1839 gemacht. Gustave Trouvé konstruierte 1881 eine Elektro Kutsche mit immerhin 26 km Reichweite. Auch die ersten Porsche waren Emobile mit bereits bis zu 80 km Reichweite. Sie stieg dann im Jahre 1912 bis zu 100 km.

Um die Jahrhundertwende wurden weit über 50 % der motorisierten Kutschen elektrisch angetrieben. Alles sprach dafür, dass sich diese Art des Antriebes durchsetzen würde. 

Erst billiges Öl und die geringere Reichweite schafften dann überraschenderweise den Durchbruch der Verbrennungsmotoren.

Erdöl wurde zum flüssigen Gold. Die Vorkommen in Amerika waren bald erschöpft. Viele Staaten des Nahen Ostens wurden zu Hauptlieferanten und konnten gigantische Geldmengen und damit auch Macht anhäufen. Sie wurden technologisch schnell in die moderne Welt des 21. Jahrhunderts katapultiert. Gleichzeitig hielten sie aber an ihre alten Traditionen und Werten fest. Einige radikale religiöse Strömungen vor allem des Islam unterstützen dies im Besonderen. Die Auswirkungen der modernen Welt werden als Bedrohung gesehen, der weltweit mit Gewalt begegnet werden muss. Dauernde Anschläge im Westen sind Beispiele hierfür. Der bisherige Höhepunkt war wohl der Angriff auf die Twin Towers in New York. Die zur Zeit wohl stärkste Gruppierung ist der IS. Finanziert werden kann die ganze Anhängerschaft zumindest indirekt durch die Erlöse aus den Erdölverkäufen.

Wäre die Entscheidung damals zugunsten der Elektroantriebe ausgefallen, hätte die Entwicklung wahrscheinlich  einen ganz anderen Weg eingeschlagen. Der Nahe Osten hätte sicher gar nie die heutige Bedeutung und den Einfluss erlangt.  IS und Terroranschläge wären vielleicht heute nicht unser hauptsächliches Problem.