Make China great again!

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lautet  eigentlich der neue Leitspruch von Donald Trump.

China schickt sich jetzt an, die neue Führerschaft in Sachen Klimaschutz, erneuerbare Technologien und internationale Zusammenarbeit zu übernehmen. Dies scheint auch der effektivste Weg in die Zukunft zu sein. Notwendigkeit und zugleich ein riesiges Feld wirtschaftlicher Chancen. Das passt so richtig rein. Das Nötige mit dem Nützlichen zu verbinden. Und die USA sind die kostenlosen Wegbereiter! Was braucht man mehr?

Kalifornien mit den innovativen Technologien, welche weit mehr Arbeitsplätze sichern und schaffen als die alten umweltfeindlichen Technologien ist verärgert und versucht eigene Wege zu gehen um sich nicht auch noch ins Abseits zu stellen.

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Haben Elon Musk und Donald Trump Gemeinsamkeiten?

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Veränderungen und Innovationen sind bei den eingesessenen, etablierten Eliten in Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft oft nur sehr schwer durchsetzbar. Und wenn ja dann meist nur mit erheblichen Kompromissen und Abstrichen.

 Sie sind aber evtl. notwendig um den Bedürfnissen großer Gesellschaftsschichten auch weiterhin oder auch endlich gerecht zu werden.

Sowohl Musk als auch Trump zeichnen sich durch eine gewisse Ungeduld aus. Veränderungen sollten möglichst schon sofort eintreten. Pragmatisch werden gleich Maßnahmen ergriffen um schnellstmöglich zum gewünschten Ziel zu gelangen.

Musk steht im Verkehrsstau von Los Angeles, beschließt und setzt in die Tat um: den Bau eines Tunnels.

Um der zunehmenden Umweltverschmutzung entgegenzutreten, stampft er trotz erheblichen Widerstandes eine Emobil Fabrik aus dem Boden und hat auch noch Erfolg damit.

Um  nur einige Beispiele seiner Aktivitäten zu nennen. 

Trump umgeht langwierige Diskurse und Diskussionen durch Unterzeichnung von Dekreten um sein ‚America first‘ Wirklichkeit werden zu lassen. Mauer und Visa Erschwernisse sowie Schutzzölle sollen den Weg dazu ebnen.

Vielleicht auch aufgrund dieser gleichen Charaktermerkmale fanden sie jetzt in einem Beraterstab zueinander.

Allein die Ziele der miteinander verglichenen Personen sind unterschiedlich. Konträrer könnten sie gar nicht sein.

New President

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  • Öl, Pharmazie und Waffen sind wieder wichtige Begriffe geworden – Aktien, die damit in Verbindung stehen steigen, alternative Energien scheinen wieder in den Hintergrund gedrängt zu werden.
  • Heidelberg Zement, so hört man in den Medien, macht sich Hoffnung auf gute Geschäfte (Betonmauer zu Mexiko).
  • Ein Multimilliardär ist zum Hoffnungsträger für die ärmeren Schichten geworden.
  • Rassistische Äußerungen, vulgärere Ausdrucksweisen werden nicht mehr so stark geächtet (zumindest in den USA).
  • Teile der weißen Bevölkerung in den USA haben das Gefühl in Zukunft weniger von anderen ethnischen Gruppen in den Hintergrund gedrängt zu werden.
  • Einfache Lösungen für vermeintlich komplexe und komplizierte Sachverhalte werden gesucht.
  • Auf ein verbessertes Verhältnis zu Russland wird gehofft.

Dies sind für mich bisher einige der sichtbaren Punkte, die sich durch diese Wahl verändert haben.

Was auch auffallend ist: Verschiedene Personen aus dem Bekanntenkreis oder auch von mir gern gelesene Autoren, lässt es unberührt, dass Trump letztlich das Rennen gemacht hat. Oder schwingt auch eine gewisse Genugtuung mit, dass es Clinton nicht geschafft hat?