Unsere Solaranlage mit Ostausrichtung im Juli 2022

Beleuchtung im Garten gespeist von einer Solarzelle. Schon seit drei Jahren im Winter und Sommer ohne Ausfälle

Dieses Jahr ist schon ein besonders sonnenreiches. Lediglich im April waren die Erträge leicht ünter denen des Vorjahres.

Juni und Juli waren dieses Jahr die ertragsreichsten. Der Juni 2022 brachte den bisherigen Monatsrekord mit 1011 kw/h. Aber auch der Juli erreichte nur 5 kw/h weniger. Er brachte ca 25 Prozentpunkte mehr als der entsprechende Vorjahresmonat.

Insgesamt erreichten wir bisher ca 16 Prozentpunkte mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Da kommt nicht einmal unsere jetzige Inflationsrate mit!

So sieht die Donau normalerweise aus ..

Zwischen dem württembergischen Ulm und dem bayerischen Neu-Ulm

Während der Lichterserenada

Und so sieht sie aus am sogenannten Schwörmontag zwei Tage später während des Festes ‚Nabada‘ (schwäbisch und bedeutet hinunterbaden).

Der Schwörmontag ist der Ulmer Feiertag. Alles festet und ist unterwegs. Überall spielt Musik und es ist richtig Sommer. Und an Corona – denkt heute wirklich niemand.

Neues von unserer Solaranlage

Auch ein Solarmodul – allerdings nur zum Antrieb der Solarteichpumpe

Gerade ist das halbe Jahr 2022 vorüber. Gut für eine Zwischenbilanz unserer Solaranlage. Leider hat sie nur eine Ostausrichtung, ist also weniger ertragreich als eine mit südlicher Dachschräge.

Wir haben bisher etwa 3750 kw/h erzeugt, in allen Monaten außer April mehr als in den entsprechenden Zeitabständen des Vorjahres. Im Vorjahr waren es etwa 3270 kw/h. Das wären rund 15 % mehr als letztes Jahr. Im Sommer können rund 35 % des erzeugten Stromes selbst verbraucht werden.

Seit Inbetriebnahme der Anlage haben wir etwa 3300 kw/h vom Anbieter bezogen und 8000 kw/h eingespeist. Das über einen Zeitraum von etwa 21 Monaten.

Ziel ist es natürlich, den Eigenverbrauch noch zu steigern. Etwa durch ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe.

Hilfe! Wir produzieren zu viel Solarstrom!!

Wie im neuen SPIEGEL online berichtet, produzieren wir durch unsere Solaranlagen zu viel Strom.

So kann bspw. eine große Solaranlage im fränkischen Aurach nicht einmal die Hälfte des Ertrages ins Netz einspeisen, da dies die Leitungen nicht hergeben.

Durch Abregelung stehen dem Betreiber noch mehr als 35.000 Euro zu. Das ist Geld für Strom, der nicht erzeugt werden durfte, dadurch nicht zur Verfügung steht.

Gleichzeitig kann man im Netz erfahren, dass im Mai diesen Jahres so viel Gas zur Verstromung verbrannt wurde wie in keinem Monat zuvor.

Gleichzeitig kann man im Internet erfahren, dass über eine Zwangsabgabe nachgedacht wird für Hausbesitzer, die eine für Solarzellen geeignete Dachfläche nicht mit entsprechenden Modulen bestücken.

Und Herr Habeck wird nicht müde, Tipps zum Stromsparen zu verkünden.