Saudi Arabien, Iran Konflikt

Ich finde, es ist ganz schön kompliziert, sich auch hier einen Überblick zu verschaffen. Man bekommt viel Detail Wissen zugetragen und kann sich schlecht orientieren.

Wenn man eine Grund Struktur hat, fällt es meiner Ansicht nach leichter, neues Wissen einzuordnen und auch einzuschätzen.

Habe ich aber einen Artikel gelesen, so stelle ich oft fest, vor allem wenn ich in Eile war, dass ich die viele Information darin gar nicht richtig verarbeitet habe.

Man müsste sich also immer wieder selbst kontrollieren, ob die wichtigste Infos hängen geblieben sind und ob sie auch einigermaßen strukturiert im Kopf abgespeichert wurden.

Ähnlich wie beim Programmierten Lernen habe ich mal ein paar Infoblöcke zusammengestellt. Mal sind es ein paar Sätze, meist aber einfach Grafiken und Schlagwörter, so wie sie auch in einer Powerpoint Präsentation vorkommen könnten.

Die Infos sind was den Inhalt und die Darstellung angeht sicher verbesserungsfähig. Aber auf die Schnelle mal ein erster Versuch, in dieser Richtung praktisch zu denken.

Der Leser bekommt einen kurzen Infoblock vorgesetzt, kann ihn sich so lang er möchte betrachten und dann geht’s weiter zu richtig bzw. falsch Sätzen. Erst wenn genügend richtig getippt sind, geht’s weiter zum nächsten Block.

Und ganz am Schluss darf man sich zufrieden zurücklehnen und kann sich gewiss sein, effektiv und konzentriert gelesen zu haben.

Zeit und Lust?

Hier geht es zu den Infoblocks.

 

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Lesefähigkeit bei Schülern

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Bei der Lesefähigkeit werden 2 Kompetenzen abgetestet:

– was habe ich vom Text verstanden?

– was habe ich vom Text behalten?

 

Schüler lesen im Schnitt immer weniger. Wenn gelesen wird, dann eher Zeitschriften, kurze Zeitungsartikel, Comics oder natürlich kurze Texte im Internet oder Chatnachrichten. Die Bereitschaft oder auch Fähigkeit, sich längere Zeit auf einen bestimmten Inhalt zu konzentrieren nimmt im Schnitt ab. Kontrovers diskutiert in Schulen wird, ob dies noch oder wenn wie Lesetraining eingefordert und praktiziert werden kann.

Habe mal einen kurzen Lesetest erstellt.

2 Minuten muss ein Text gelesen werden, danach gibt es richtig und falsch Fragen hierzu. Thema ist Kohlekraftwerke und CO2 Ausstoß.

Leseverständnis

Medizinische Diagnose via Computer

Hat das PC Programm genügend Informationen aus dem Leben eines Patienten, so wird es eine ziemlich genaue Aussage über die Krankheit und deren mögliche Heilung bereits machen bzw.   in Zukunft machen können. Die möglichen Verknüpfungen und Analysen, die es anstellen kann übersteigen um ein Vielfaches die Möglichkeiten des untersuchenden Arztes. Auf diese Art könnte also dem Patienten viel effektiver geholfen werden.

Aber auch hier besteht natürlich die Gefahr des Missbrauchs der Daten zuungunsten des Patienten.

Sollten nun entsprechende Programme mit möglichst allen erhebbaren Daten der Patienten gefüllt werden um so effektiv und schnell und vor allem wirksam helfen zu können oder ist die Gefahr eines Missbrauchs viel zu groß?

Wie ist deine/Ihre Meinung hierzu?

Bitte hier abstimmen!

Sag niemals nie …..

Bild: Pixabay

Schon im frühen Kindesalter lernt man, dass manche Dinge anscheinend unumstößlich sind, immer so sind und sich nie ändern.

Aus der Grundschulzeit kann ich mich noch an einen Film erinnern, der die Arbeit der Kohlebergleute glorifizierte und davon erzählte, dass deren notwendiges Schuften in der Tiefe niemals enden würde. ‚Energie bestimmt unser Leben und wird immer gebraucht werden‘.

Später lernte ich, dass nichts so sicher wie ein Atomkraftwerk ist. ‚Alles ist abgesichert, es kann gar nie zu einer Katastrophe kommen.‘

‚Niemals wird die Solarzelle einen ernsthaften Beitrag zur Lösung des Energieproblemes leisten können. Selbst in Armbanduhren ist sie eher eine Spielerei.‘

Später sollte der Bau und Betrieb des Windrades ‚Gröwian‘ zeigen, dass eine Nutzung der Windenergie in unseren Breiten absolut unwirtschaftlich ist.

Akkus in Autos sind zwar möglich aber aufgrund der geringen Energiedichte niemals effektiv und so kann nur eine vernachlässigbare Reichweite erreicht werden. Aufgrund der physikalischen Gegebenheiten ist nur eine geringfügige Verbesserung möglich‘.

Sprachprogramme in Computern können nie die menschliche Eingabe ganz ersetzen, da es zu viele unterschiedliche Sprecher gibt und die Syntax und sprachlichen Bilder niemals in den Griff zu bekommen sind.‘

Man könnte noch viele weitere Beispiele finden, wie das autonome Fahren, Roboterfähigkeiten , ja die Wirkung von Algorithmen überhaupt.

Aber alle, die ernsthaft meinten oder immer noch meinen, dass wir bereits das Ende der Fahnenstange erreicht haben, wurden oder werden eines Besseren belehrt.

Bert Brecht war da seiner Zeit schon weit voraus. Vor allem sein Gedicht ‚Der Schneider von Ulm‘ zeigt dies beeindruckend. Hier die 1. Strophe:

Bischof, ich kann fliegen“,

Sagte der Schneider zum Bischof.

„Pass auf, wie ich’s mach’!“

Und er stieg mit so ‘nen Dingen,

Die aussahn wie Schwingen

Auf das große, große Kirchendach.

Der Bischof ging weiter.

„Das sind so lauter Lügen,

Der Mensch ist kein Vogel,

Es wird nie ein Mensch fliegen“,

Sagte der Bischof vom Schneider.

Der PC, dem Menschen in manchen Dingen haushoch überlegen?

Bild: Pixabay

Als Beratungslehrer hatten wir für unsere Tests kluge Handbücher mit langen Auswertungstabellen. Die nach der Durchführung erworbenen vielen Zahlendaten wurden auf verschiedene Weise ausgewertet, miteinander in Beziehung gesetzt und dann konnten daraus mannigfaltige Ergebnisse gezogen werden.

Ich hab dann mal versucht einen kürzeren weniger komplexen Test (Es war ein Angstfragebogen für Schüler) auf einem der allerersten Homecomputer digital umzusetzen. Es war eine Mordsarbeit einen Großteil des Materials in der Computersprache Pascal einzugeben und entsprechend zu programmieren.

Bei der Auswertung der Ergebnisse geht es auch darum,  Korrelationen (eine Art Übereinstimmungen oder Zusammenhänge ) zwischen den Aussagen festzustellen. Das war jetzt die Aufgabe des Computers. Es gibt eine gigantische Anzahl von Verknüpfungsmöglichkeiten. Sie werden oder können in der Regel von einem Menschen gar nicht geleistet werden. Deshalb beschränkt letzterer sich von vornherein auf einen kleinen Bereich. Sein Filter sind dabei seine Vorerfahrungen. 

Trotz meiner bescheidenen Programmierkenntnisse war ich total überrascht, welche zusätzlichen oder auch anderen Erkenntnisse der PC leistete. Bestimmte Verknüpfungen und damit auch Ergebnisse hätte ich niemals im Geringsten in Erwägung  gezogen. Einige davon waren aber außerordentlich aufschlussreich.

Entspechend beschreibt Harari in seinem Buch Homo Deus, wie viele Daten ein entspechendes PC System bei der Diagnose einer Krankheit berücksichtigen und miteinander verknüpfen kann. Diese Arbeit kann kein Arzt und sei er auch noch so erfahren, leisten.

Werden Berufe im Jahr 2033 abgeschafft?

Bild: Pixabay

In der Studie ‚The Future of Employment‚ aus dem Jahr 2013 analysierten Frey und Osborne, welche Berufe in etwa bis zum Jahr 2033 von Computeralgorithmen ersetzt werden würden.

Ziemlich alle sind mit weit über 50 prozentiger Wahrscheinlichkeit gefährdet. Ganz oben findet man Telefonverkäufer und Versicherungsvertreter.

Nur wenige Berufe wie der des Archäologen sind weniger gefährdet. Die Gefährdung liegt unter einem Prozent. Er erzielt keine Gewinne, deshalb ist es wohl unrentabel hierfür die entsprechenden Algorithmen zu kreieren.